Entwicklung Im „Natur- und Umweltgarten Reichelshof“ werden seit Ende der neunziger Jahre außerschulische Umweltbildungsangebote realisiert.
Mit der erfolgreichen Umsetzung von Modellprojekten und von Jahresprogrammen, einer vielseitigen naturnahen Gestaltung des Außengeländes sowie der 2003 durchgeführten „Natur-Erlebniswoche für behinderte und nicht behinderte Kinder“ wurden die Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung des „Natur- und Umweltgartens Reichelhof“ als Umweltstation im Mai 2004 geschaffen. Seit Dezember 2005 ist die Umweltstation Träger der Dachmarke „Umweltbildung. Bayern“.
Leitbild
Die Umweltstation „Natur- und Umweltgarten Reichelshof“ fühlt sich dem Leitbild der Umweltbildungseinrichtungen in Bayern und dessen Grundlagen verpflichtet. Mit ihren Bemühungen um Profilierung, Breitenwirkung sowie Kooperation und Vernetzung wirkt die Umweltstation gemeinsam mit den anderen sich im Bereich der Umweltbildung engagierenden unterfränkischen Einrichtungen und Verbänden aktiv an der Umsetzung des Leitbildes und damit an der zukunftsfähigen Gestaltung der Umweltbildung mit. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die durch die Ermöglichung von entsprechenden Erfahrungsfeldern, eine schrittweise barrierefreie Gestaltung der Umweltstation und seit neuestem durch eine integrative Fahrradstation erreicht wird.
Ziele und Aufgaben
Die Umweltstation „Natur- und Umweltgarten Reichelshof“ versteht sich gemäß ihrer Leitidee „Bildung fördern — Chancen eröffnen“ als ein regionales Informationszentrum für zukunftsorientierte Umweltthemen. Als ein Ort für erlebnisreiche, aktive Begegnungen in und mit der Natur im Rahmen von Umweltbildungs-, Freizeit- und Tourismusangeboten möchte sie darüber hinaus umweltbewusstes Handeln, das Miteinander von Menschen sowie Freude und Erholung und damit Lebensqualität fördern. |