Umweltbildung im Bistum Würzburg
Anliegen Eine tragfähige, zukunftsfähige Entwicklung lässt sich allein durch technische Innovationen sowie staatliches Ordnungsrecht (Ge- und Verbote) erreichen; unverzichtbar sind auch veränderte Wertorientierungen, ein verantwortungsbewusster Lebensstil, die Bereitschaft, aktiv beizutragen zu weltweiter Gerechtigkeit und zum Schutz der Lebensgrundlagen für kommende Generationen. Hier leisten seit den Siebziger Jahren kirchliche Verbände. Gruppen und Einrichtungen ihren Beitrag - auf Grundlage des christlichen Weltbildes (Welt als Schöpfung Gottes), des christlichen Menschenbildes, der christlichen Schöpfungsethik und Schöpfungsspiritualität. Grundlegende Ziele- Sensibilisieren: Achtsamkeit auf die Natur in ihrem Eigenwert und ihrer Schönheit; Wachsamkeit für Gefährdungen und Zerstörungen- Informieren: Wissen um ökologische Problemzusammenhänge und deren Ursachen- Motivieren: Allein und mit anderen den je möglichen Beitrag leisten zur Verringerung von Umweltbelastungen und zu einer zukunftsfähigen Entwicklung- Kooperieren: Mit Menschen und Gruppen, die für den Schutz des Lebens und der natürlichen Lebensgrundlagen eintretenThemen - Schöpfung wahrnehmen mit allen Sinnen- Lebensstil- Schöpfungsspiritualität- Schöpfungsethik (z.B. ethische Aspekte der Gentechnik, des Heizens mit Getreide,....)- Schöpfungsverantwortung in der Pfarrgemeinde – Beispiele und Möglichkeiten- Klimaschutz: Energie-sparen, erneuerbare Energien- Umweltschutz auf dem Friedhofund viele andereSeit Ende 1990 unterstützt und koordiniert im Bistum Würzburg ein hauptamtlicher Umweltbeauftragter die vielfältigen kirchlichen Initiativen im Umweltbereich.
aktualisiert am: 18.08.2006